Seitenanfang

Politik

Sprungmarken



Hauptnavigation



Zusatzinformationen



Hauptinhaltsbereich

Politik

Portait: in einer Diskussion

Seit dem Jahr 2000 vertrete ich ich die Interessen des Wahlkreises und damit ganz konkret Ihre Anliegen und Ihre Wünsche an die Landespolitik im schleswig-holsteinischen Landtag.

Ihre Wahl ist meine Verpflichtung: für Ihre Interessen, für die Interessen unserer Gesellschaft, für die Interessen unserer Gemeinden und Städte und für die Interessen unseres Landes und seiner Menschen.

Mit der Wiederwahl im Jahr 2005 und dem erneuten Einzug in den Landtag über die Landesliste im Jahr 2009 hat sich diese Verpflichtung erneuert.

Zwischen 2005 und 2009 haben meine Kolleginnen und Kollegen im Landtag diese Verpflichtung erweitert und ich durfte als Vorsitzende des Sozialausschusses die Arbeit des Landtages in einem Teilbereich erfolgreich organisieren.

Seit 2009 gehöre ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende dem geschäftsführenden Vorstand der SPD-Landtagsfraktion an.

Gerne möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Motivation als Landtagsabgeordnete, in meine politischen Ziele und in meine Arbeit geben.

Mir ist es wichtig, dass alle Menschen Zugang zu Bildung und sozialer Absicherung erhalten. Eines der wichtigsten Gesetze, die wir in der vergangenen Legislaturperiode auf den Weg gebracht haben, ist das neue Schulgesetz. Gemeinschaftsschulen sichern längeres gemeinsames Lernen und fördern Kinder und Jugendliche. Bildungschancen sind Zukunftschancen und wir Sozialdemokraten wollen Chancengerechtigkeit für alle Kinder; wir wollen nicht hinnehmen, dass in der Bundesrepublik höhere Bildung vor allem den Kindern aus wohlhabenderen Elternhäusern zugute kommt.

Sozialer Aufstieg durch Bildung, das ist ein beständiges Anliegen der Sozialdemokratie. Was entsprechende Förderung bedeutet, habe ich selbst erfahren. Als Älteste von drei Geschwistern aus einer Arbeiterfamilie wäre es mir ohne finanzielle Unterstützung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) nicht möglich gewesen zu studieren.

Wir brauchen weiterhin finanzielle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern nicht wohlhabend sind. Auch deshalb wehre ich mich gegen Studiengebühren für das Erststudium; deshalb möchte ich, dass für Kinder aus "Hartz IV-Familien" ein eigenständiger Kinderregelsatz entwickelt wird, der die Bedürfnisse der Kinder wirklich berücksichtigt.

Mit dem Kinderschutzgesetz, an dem ich für meine Fraktion maßgeblich mitwirken durfte, haben wir in Schleswig-Holstein eine gute Grundlage dafür geschaffen, dass Kinder nicht vernachlässigt werden, dass Eltern, die überfordert sind, Unterstützung erhalten, dass die Institutionen und Einrichtungen, die sich um solche Kinder und Familien kümmern, dies gemeinsam und aufeinander abgestimmt tun. Diesen Ansatz gilt es weiterzuentwickeln.

Auch mit dem neuen Pflegegesetzbuch haben wir bundesweit Maßstäbe gesetzt. Alle Wohnformen für Pflegebedürftige und für Menschen mit Behinderungen wurden aufgenommen und wir folgen dem Grundsatz: Soviel Selbstbestimmung der Menschen wie möglich und soviel Schutz wie nötig!

Für das Pflegegesetzbuch und das Kinderschutzgesetz ist zwar letztlich die Entscheidung des gesamten Landtags nötig, die gesetzgeberische Vorarbeit, die Anhörung von Sachverständigen und die Auswertung ihrer Anregungen fanden aber im Sozialausschuss statt.


Zum Seitenanfang