24.11.2011
Tenor-Alschausky fordert den Erhalt des Frauenhauses in Wedel
„Keine Frau, die Opfer von Gewalt geworden ist, darf damit alleingelassen werden!“ – diese zentrale Forderung formuliert die Sprecherin für Gleichstellung der SPD-Landtagsfraktion Siegrid Tenor-Alschausky anlässlich des internationalen Tages zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen am Freitag.
Mit dem internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen machen seit nunmehr 30 Jahren immer wieder Organisationen, Vereine, Verbände, Beratungsstellen und auch die Politik immer wieder darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen immer noch ein gesellschaftlich ernst zu nehmendes Problem darstellt. „Dieses wird für mich eindrucksvoll belegt, wenn man bedenkt, dass rund ein Drittel der Frauen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben körperliche Gewalt und Übergriffe erlebt“, so Tenor-Alschausky.
Die Landtagsabgeordnete weist darauf hin, dass auch in Schleswig-Holstein viel zu viele Frauen von zumeist häuslicher Gewalt betroffen sind: „Jede dieser Frauen braucht professionelle Hilfe und Unterstützung; deshalb sind auch die Einrichtungen vor Ort wie das Frauenhaus in Wedel so wichtig.“
Umso bedauerlicher ist für die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, dass Strukturen wie in Wedel „durch sozial kalte Haushaltspolitik der schwarz-gelben Landesregierung zerstört und geschwächt werden – in der Regierungszeit der SPD waren wir mit sehr guten Beratungs- und Hilfestrukturen für die Frauen und ihre Kinder schon sehr viel weiter!“
„Es ist das erklärte Ziel der schleswig-holsteinischen Sozialdemokraten, nach der Wahl im Mai 2012 in einer SPD-geführten Landesregierung wieder an diese Politik anzuknüpfen, damit Frauen als Gewaltopfer nicht alleingelassen werden, weder in Wedel noch anderswo in Schleswig-Holstein!“, verspricht die SPD-Politikerin.
